Dezember 14

Bewerbungsmythen: Welche stimmen wirklich?

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Jedes Mal, wenn wir einen neuen Job suchen, begegnen uns unzählige Bewerbungsmythen. Doch welche davon stimmen wirklich? Welche sind nur halb wahr, welche veraltet, und welche sind einfach falsch?

Aus der Coaching-Praxis wissen wir vor allem eins: Wir bewerben uns meist zu selten, um es richtig gut zu machen. Aber es ist zu wichtig, um es schlecht zu machen. Deshalb nehmen wir uns hier sieben klassische Bewerbungsmythen vor. Wir schauen, was daran wahr ist und was nicht.

Partybilder in sozialen Medien

Bewerbungsmythos 1: Partybilder zerstören Deine Karriere vs. soziale Medien sind egal

Fangen wir mit dem Klassiker an. Ohne Erklärung sind beide Sätze erst einmal falsch. Soziale Medien sind im positiven wie im negativen Sinn wichtig. Schauen wir uns zuerst den Glauben an, dass Partybilder die Karriere zerstören.

Klar, Personaler können Dich in sozialen Medien suchen. Das tun sie oft, aber eben nicht immer. Vielleicht überzeugst Du sofort, und sie suchen gar nicht mehr nach Deinem Profil. Vor allem gilt aber: Es geht um Deinen Gesamteindruck. Niemand hat etwas gegen Dein Privatleben!

Personaler finden ein Bild von Dir mit einem Glas in der Hand auf einer Hochzeit? Das ist völlig in Ordnung. Das gilt auch für den Cocktail am Strand im letzten Urlaub. Selbst ein Bikinibild muss nicht negativ auffallen, solange es in den Rahmen passt und nicht überhandnimmt. Findet man aber ein Video, in dem Du Dich beim Karneval mit Bier überschütten lässt, wirkt das natürlich anders.

Nach Deinen politischen Ansichten darf man Dich im Vorstellungsgespräch nicht fragen. Online können sich Personaler aber ein Bild machen. Auch hier zählt das Maß. Teilst Du einen Beitrag einer demokratischen Partei oder setzt Du Dich für die Aufnahme von Geflüchteten ein, stört das niemanden.

Finden sich auf Deinem Profil aber immer wieder radikale Ansichten, sieht es schlecht aus. Das gilt vor allem, wenn sie gegen moralische und ethische Werte verstoßen. Auch Hetz- oder Hasskommentare sehen Arbeitgeber sehr ungern. Ein weiteres K.-o.-Kriterium: Angaben im Lebenslauf, die Deinem Onlineprofil widersprechen oder sich dadurch sogar widerlegen lassen. Also: Pass auf und geh mit gesundem Maß an die Sache heran!

Abgesehen von Partybildern kann Social Media Deine Jobsuche vor allem positiv beeinflussen! Gerade in höheren Positionen haben LinkedIn, XING und Co. einen hohen Stellenwert. Selbstmarketing auf LinkedIn ist einer der Schwerpunkte in unserem Bewerbungscoaching. Dort zeigen wir Dir, wie Du Deinen Auftritt gestaltest, um Deine Karrierechancen zu verbessern.

Trotzdem hängt auch dieser Mythos von Deinem Job ab. Bist Du Investmentbankerin, im Vertrieb oder KOL-Manager, ist LinkedIn für Dich Pflicht. Dort tauschst Du Dich aus und knüpfst wichtige Kontakte. Bewirbst Du Dich dagegen als Pflegefachkraft, sind Soft Skills wie Empathie und Belastbarkeit viel wichtiger als ein großes Netzwerk.

Überleg also, wie wichtig ein Auftritt in sozialen Medien für Dich ist und wie viel Zeit Du investieren willst. Gerade in der Wirtschaft finden Dich über Dein Netzwerk auch Headhunter. So erfährst Du von Jobs, die Du allein nie gefunden hättest. Im Großen und Ganzen sind soziale Medien also eher Chance als Hindernis. Mehr dazu liest Du im Ratgeber Personal Branding.

Soziale Medien in der Bewerbung
Selbstbewusst bewerben

Bewerbungsmythos 2: Selbstbewusstsein wirkt schnell arrogant

Auch dieser Satz ist ohne Erklärung schlecht formuliert. Besser wäre: Der Grat zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz ist schmal. Im Coaching hören wir oft die Frage: „Wie wirke ich nicht arrogant und verkaufe mich trotzdem nicht unter Wert?“

Vieles hängt dabei vom Selbstmarketing ab. Du verkaufst Dich wie ein Produkt, das einen berechtigten Wert hat. Wichtig ist, dass Du Deine Erfolge belegen kannst. Schreib in der Bewerbung nicht: „Ich war der Beste der Abteilung.“ Das klingt arrogant, selbst wenn es stimmt. Der Ton macht die Musik!

Schreib lieber: „Für meine Leistungen habe ich eine einmalige Bonuszahlung erhalten.“ In den Anlagen fügst Du den Nachweis bei. So wissen Personaler, dass Du nicht einfach extrem von Dir überzeugt bist. Sie sehen, dass auch andere eine genauso positive Meinung über Dich haben wie Du selbst.

Entscheidend ist, dass Du dem Unternehmen klarmachst, welchen Mehrwert Du bringst. Deshalb ist es völlig in Ordnung und sogar wichtig, Erfolge zu zeigen. Es geht nicht darum, Dein Ego künstlich aufzublasen. Wie Du Erfolge im Anschreiben als kurze Geschichte erzählst, liest Du im Ratgeber zum Bewerbungsschreiben.

Jobwechsel im Lebenslauf

Bewerbungsmythos 3: Viele Jobwechsel wirken schnell negativ

Auch hier kommt es auf die Situation an. Die Aussage ist nur halb wahr. Häufige Jobwechsel solltest Du im Vorstellungsgespräch erklären. Manchmal gibt es dafür aber gute Gründe.

Für Personaler zählt vor allem, dass Du gute fachliche und soziale Kompetenzen hast und ins Team passt. Richte Deine Erklärung also so aus, dass Dein Gegenüber ein gutes Bauchgefühl bekommt.

Wann häufige Jobwechsel kein Problem sind

  • Die Stelle war von vornherein befristet, und das steht auch im Lebenslauf.
  • Du hast zum Beispiel eine Elternzeit oder eine Krankheit vertreten.
  • Du bist aus privaten Gründen umgezogen und hast deshalb den Job gewechselt.
  • Der Wechsel war unverschuldet, etwa weil Dein Betrieb insolvent wurde.
  • Du arbeitest in Saisonjobs und wechselst nach der Saison.
  • Man erkennt eine klare Entwicklung: Du bildest Dich weiter und übernimmst immer höhere Stellen.
  • Du bist mit den Wechseln in der Hierarchie aufgestiegen. Der veraltete Mythos, man müsse mindestens zwei Jahre auf einer Position bleiben, gilt dann nicht.

Wann häufige Jobwechsel eher ein Problem sind

  • Dir wurde meistens gekündigt, statt dass Du selbst gekündigt hast.
  • Du bleibst oft nur wenige Monate bis ein Jahr in einem Betrieb.
  • Du lässt Dich auf keine Branche oder Tätigkeit ein und probierst ständig Neues aus. Achtung: Eine einmalige Neuorientierung ist etwas anderes.
  • In Deinem Berufsweg ist keine Entwicklung zu erkennen.

Fazit: Deine beruflichen Veränderungen sollen nicht zufällig oder willkürlich wirken. Es sollte ein roter Faden erkennbar sein, der einem von außen nachvollziehbaren Plan folgt.

Du siehst: Es gibt viele gute Gründe für häufige Jobwechsel. Wie Du in der Bewerbung damit umgehst, zeigt Dir auch die Karrierebibel. Mach Dir also nicht zu viele Sorgen und denk an den Satz „Ehrlich währt am längsten!“ Bist Du offen und ehrlich, schätzen Personaler das.

Hobbys im Lebenslauf

Bewerbungsmythos 4: Hobbys sind uninteressant vs. es gibt gute und weniger gute Hobbys

Hobbys sind ganz und gar nicht uninteressant. Dieser Mythos ist schlicht falsch. Du musst sie nicht angeben, und niemand sortiert Dich aus, weil sie fehlen. Personaler erfahren aber gern mehr über Dich, und Hobbys können viel verraten.

Sie zeigen zum Beispiel, dass Du auch privat Kompetenzen hast, die zum Beruf passen. Auch Soft Skills lassen sich durch Hobbys untermauern. Ehrenamtliche Tätigkeiten kommen besonders gut an. Wichtig ist auch hier, dass Deine Angaben stimmen. Im Vorstellungsgespräch kann man Dich darauf ansprechen.

Die Annahme, dass es gute und weniger gute Hobbys gibt, stimmt allerdings. Welche gut ankommen und welche Du lieber weglässt, hängt von Deinem Job ab. Hier ein paar Beispiele.

Hobbys, die bei Personalern meist gut ankommen

  • Sport, von Yoga über Wandern bis zum Fitnessstudio. Du hast einen Ausgleich zum Berufsalltag, und das spricht für Belastbarkeit.
  • Hobbys, die zu Deinem Beruf passen. Zum Beispiel Videoproduktion bei einem Informatiker oder Kinobesuche bei einer Medienkauffrau.
  • Teamsport oder gemeinnützige Vereine. Du zeigst, dass Du mit anderen für ein höheres Ziel zusammenarbeitest und kein Einzelkämpfer bist.
  • Außergewöhnliche Hobbys. Du spielst ein Instrument oder sprichst eine Sprache sehr gut und hast eine Verbindung zum Land? Das kann für Lernbereitschaft und Disziplin stehen.
  • Lesen. Das wirkt wie ein Standardhobby. Es kann aber positiv wirken, wenn Du angibst, was Du gern liest. Sachbücher zu Wirtschaft, Psychologie oder Politik sind ein Teil informeller Weiterbildung. Auch historische Romane kommen meist gut an.

Hobbys, die Du eher weglassen solltest

  • Extremsport. Fallschirmspringen oder Free Climbing wirken beeindruckend. Ein Arbeitgeber denkt aber vielleicht an das Verletzungsrisiko und mögliche Ausfälle.
  • Hobbys ohne Bezug zu Deinem Werdegang oder ohne Aussage, zum Beispiel „Serien schauen“.
  • Hobbys oder Mitgliedschaften, die extrem sind oder sehr viel Zeit kosten. Du spielst in einer Band, die jedes Jahr wochenlang auf Tour geht? Sprich das lieber im Vorstellungsgespräch an. Dann könnt ihr gemeinsam eine Lösung suchen.
  • Die Mitgliedschaft in einer radikalen Vereinigung hat im Lebenslauf absolut nichts verloren.

Noch ein Tipp zum Schluss: Überlade Deinen Lebenslauf nicht mit allen 15 Dingen, die Du in Deiner Freizeit machst. Wähl gezielt aus, was interessant und passend wirkt. Drei bis vier Hobbys reichen meistens. Wie Du sie im tabellarischen Lebenslauf platzierst, liest Du dort.

Lebenslauf und Anschreiben

Bewerbungsmythos 5: Das Anschreiben ist wichtiger als der Lebenslauf

Auch dieser Mythos ist viel zu pauschal. Es kommt darauf an, was in Deinem Lebenslauf steht, wie viel Erfahrung Du hast und worauf Du Dich bewirbst. Irgendwo in Deiner Bewerbung musst Du Dich selbst präsentieren. Dem einen fällt das mit Storytelling im Anschreiben leichter. Die andere zählt ihre Erfolge lieber im Lebenslauf unter den Stationen auf. Wichtig ist, dass sie überhaupt vorkommen!

Es kann sein, dass Dein Lebenslauf so perfekt zum Unternehmen passt, dass das Anschreiben kaum noch gelesen wird. Das passiert öfter in Bereichen mit großem Fachkräftemangel, etwa bei Programmierern oder Ingenieurinnen.

Auch bei Azubis wird das Anschreiben manchmal weniger beachtet, vermutlich weil sie noch wenig Erfahrung haben. Aber das ist nicht immer so! Und auch das Gegenteil kommt vor. Zum Beispiel, wenn Du Dich neu orientierst oder erst wenige Jahre im Beruf bist. Dann ist Dein Lebenslauf oft nicht aussagekräftig genug für die neue Stelle. Jetzt kommt es auf das Anschreiben an. Dort erklärst Du, warum man gerade Dich nehmen sollte. Und eben nicht jemanden, der seit 20 Jahren in diesem Beruf arbeitet.

Zusammengefasst: Gib in allen Teilen der Bewerbung Dein Bestes! Reicht schon ein Teil zum Überzeugen, hast Du Glück. Darauf solltest Du Dich aber nicht verlassen. Wie oben gesagt: Wir bewerben uns zu selten, um es richtig gut zu machen. Aber es ist zu wichtig, um es schlecht zu machen.

Ampel-System für die Stellenanalyse

Bewerbungsmythos 6: Du hast keine Chance, wenn Du nicht alle Anforderungen erfüllst

Das stimmt so nicht. In jeder Stellenausschreibung gibt es sogenannte Muss- und Soll-Kriterien. Muss-Kriterien musst Du, wie der Name sagt, unbedingt erfüllen. Bewirbst Du Dich als Bankkauffrau ohne Ausbildung in diesem Bereich, hast Du logischerweise keine Chance. Soll-Kriterien erkennst Du oft an Wörtern wie „wünschenswert“. Sie sind keine Pflicht. Einige davon solltest Du aber erfüllen.

Oft ist eine Stellenanzeige in zwei Bereiche geteilt. Zuerst kommen Deine Aufgaben. Danach folgen die Anforderungen an Deine Fähigkeiten, etwa unter „Dein Profil“ oder „Das wünschen wir uns“.

Bei den Aufgaben musst Du nicht alles genau so schon gemacht haben. Du solltest aber vergleichbare Tätigkeiten kennen und Dich so weit auskennen, dass die Einarbeitung kurz ist. Die meisten dieser Punkte sind Soll-Anforderungen. Ausnahmen gibt es natürlich. Willst Du als Übersetzerin arbeiten und eine Aufgabe lautet „Korrespondenz in der Zielsprache“, ist das offensichtlich ein Muss.

Anforderungen an Ausbildung und Studium sind meist Muss-Kriterien. Manchmal steht aber dabei: „Eine Ausbildung wäre wünschenswert, wir sind aber auch offen für Quereinsteiger.“ Dann ist besonders wichtig, dass Du viele andere Fähigkeiten mitbringst und Deine Wissenslücken so ausgleichst. Tipps dazu findest Du im Ratgeber für Quereinsteiger.

In den Wünschen an Dein Profil stecken oft versteckte Kriterien, vor allem Soft Skills. Die kannst Du mit Storytelling gut belegen. Erzähl zum Beispiel von einer schwierigen Situation, die ihr als Team gemeinsam gelöst habt. Sie sollte zu einer Aufgabe aus der Anzeige passen. So zeigst Du gleichzeitig, dass Du die Aufgabe lösen kannst und teamfähig bist.

Das Ampel-System

Für die Stellenanalyse nutzen wir im Coaching das Ampel-System. Damit analysierst Du eine Stellenanzeige, die Dich interessiert, selbstständig.

Sortiere zuerst alle Kriterien, die Du findest, in die oben genannten Gruppen ein. Dann markierst Du. Welche Kriterien erfüllst Du komplett? Die markierst Du grün.

Alles, was Du schon einmal irgendwie gemacht hast oder wovon Du zumindest Grundkenntnisse hast, markierst Du gelb. Hier hilft meist eine Auffrischung oder eine kurze interne Schulung.

Alles, was Du gar nicht vorweisen kannst, markierst Du rot. Hier sollten nicht mehr als zwei Soll-Kriterien und am besten kein Muss-Kriterium dabei sein. Sonst wird es eng. Bei rot markierten Kriterien kann eine Weiterbildung oder ein Kurs helfen, damit Du besser vorbereitet bist.

Gehaltsverhandlung

Bewerbungsmythos 7: Bei der Gehaltsverhandlung lieber zu niedrig als zu hoch pokern!

Nein. Einfach nein. Dieser Mythos ist komplett falsch. Viele Menschen haben Angst vor der Gehaltsverhandlung, gerade junge Leute beim ersten Mal. Behalte dabei im Hinterkopf: Du verkaufst hier Deine Zeit und Deine Arbeit! Und die haben ihren Wert.

In der Rolle des Verkäufers fühlen wir uns oft wohler. Zum Beispiel, wenn wir auf dem Flohmarkt alte Dinge verkaufen. Wir haben eine Preisvorstellung. Manchmal lassen wir uns etwas herunterhandeln, aber wir verkaufen nicht unter Wert. Warum klappt das mit einer alten Lampe, aber nicht mit unseren Fähigkeiten im Beruf?

Tausch gedanklich einmal die Begriffe Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Du gibst Deine Arbeit her, die andere Seite kauft sie ein. Nenne deshalb einen Gehaltswunsch, der etwas über Deinem eigentlichen Ziel liegt. Er sollte aber nicht übertrieben oder unverschämt wirken.

Nutze einen Gehaltsrechner oder recherchiere, was andere in Deiner Position verdienen. Du kannst auch Personaler anderer Unternehmen fragen, wenn Du etwa über LinkedIn Kontakt zu ihnen hast. Eine zu niedrige Gehaltsvorstellung kann unvorbereitet wirken. Schlimmer noch: Sie kann den Eindruck erwecken, dass Deine Fähigkeiten für die Stelle nicht reichen. Mehr Tipps findest Du in den Ratgebern zur Gehaltsverhandlung und zum Verhandlungsgeschick.

Bonustipp

Nenne außerdem eine krumme Zahl. Wer herunterhandeln will, tut das oft in runden Schritten, also um Hunderter oder Tausender. Liegt Deine Vorstellung bei 67.000 Euro, versucht Dein Gegenüber vielleicht, Dich auf 65.000 Euro zu drücken. Nennst Du dagegen 67.850 Euro, wirkt die Zahl genau durchgerechnet. Dann kann es sein, dass ihr euch bei glatten 67.000 Euro trefft. Dein Gegenüber hat das gute Gefühl, Dich heruntergehandelt zu haben, und Du hast, was Du wolltest.

Du willst Deine Bewerbung ohne Mythen und mit klarer Strategie angehen? Dann unterstützen wir Dich im Bewerbungscoaching, von der Stellenanalyse bis zur Gehaltsverhandlung. Das Coaching läuft online per Zoom. Das kostenlose Kennenlerngespräch läuft meist telefonisch.


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