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Mit Zielorientierung zum Erfolg

Mit Zielorientierung zum Erfolg

In diesem Beitrag geht es um Zielorientierung. Wie setzt du dir als Individuum ein Ziel, das du unbeirrt im Auge behältst und über eine Reihe von Zwischenstufen und Teilzielen am Ende erreichst? 

Um Ziele zu erreichen, brauchst du eine gewisse Grundeinstellung. Die hängt mit dem zusammen, was wir gemeinhin das Bewusstsein nennen. Das ist der Geistes-Zustand, in dem du so aufmerksam und wach bist, dass du weißt, was du tust. Und wenn du glaubst, das wäre doch einfach, dann frage dich einmal:

  • Wie oft am Tag schweifen deine Gedanken ab?
  • Wie oft am Tag ertappst du dich dabei, dass du Tätigkeiten automatisch ausführst: Zähneputzen, dich anziehen, Auto fahren? 
  • Wie oft am Tag reagierst du lediglich, statt bewusst zu handeln?

Könnte es sein, dass du die meiste Zeit gar nicht hundertprozentig bei der Sache bist, mit der du dich gerade beschäftigst? Wenn das so ist, muss dich das nicht beunruhigen, weil das der normale Zustand ist, in dem der Mensch sich befindet.

Wenn du aber ein Ziel erreichen willst - nicht irgendein kleines wie "ich will heute mal ein Glas Wein weniger trinken", sondern ein wirklich großes - dann musst du lernen, dein Leben bewusster zu leben. Allerdings reicht es nicht, dir das nur vorzunehmen. Du musst es mit ganzer Kraft wollen. Ohne Willensanstrengung kannst du ein großes Ziel zwar vornehmen. Aber es bleibt eher eine Luftblase, die du nicht konsequent verfolgst. Zielorientierung bedeutet, für die Erreichung deines großen Ziels:

  • Zwischenziele festzulegen
  • Einschränkungen zu akzeptieren
  • Opfer zu bringen
  • Ablenkungen zu eliminieren
  • Hindernisse zu überwinden
  • Umwege zu vermeiden

Das aber ist nur möglich, wenn du schon beim Aufwachen dein großes Ziel vor Augen hast und ihm deine letzten Gedanken vor dem Einschlafen gelten.

Mit Zielorientierung zum Erfolg

Mit Zielorientierung planen

Wenn es dir gelingt, dein Leben bewusster und zielstrebiger zu organisieren, wirst du alle deine Handlungen nach und nach deinem übergeordneten großen Ziel unterordnen. Das wird erhebliche Auswirkungen auf dein Leben haben. Du wirst unaufhörlich nach Mitteln und Wegen suchen, auf denen du am besten an dein Ziel gelangst. Das können solche Mittel sein, wie:

  • der Erwerb neuer Fähigkeiten
  • Weiterbildung
  • Motivationstraining
  • Zeitmanagement
  • Körperliche und geistige Fitness

Es kann sogar dazu führen, dass du eingetretene Pfade verlässt und ins Unbekannte aufbrichst. Mit einem klaren großen Ziel vor Augen wirst du kaum so weitermachen können wie bisher. Dein Ziel wird dich magnetisch anziehen und du wirst alles beiseite räumen, das dich an seiner Erreichung hindert. Kurz-, mittel- und langfristige Planungen werden immer zielgerichteter werden. Du hast keine Zeit zu verlieren.

Nur im Topzustand und unter Ausnutzung all deiner Ressourcen wird es dir gelingen, deinem großen Ziel immer näher zu kommen. Nur indem deine Zielorientierung dein gesamtes Handeln und Planen bestimmt, wirst du es auch erreichen können.

Maschinen sind nicht zielorientiert

Dem Militär wären Maschinen am liebsten. Deshalb sind die militärischen Führer ja auch von Drohnen so begeistert. Soldaten sollen Befehle erfüllen, ohne Wenn und Aber. So wie Maschinen. Deshalb ist es wichtig, Zielorientierung im militärischen Sinne von zu trennen von der Zielorientierung als Soft Skill. Diese kann niemand außer dir selbst für dich definieren.

Das unterscheidet dich eben wesentlich von der Maschine, die nur Programmierungen und Befehlen gehorcht und außerstande ist, unvorhergesehen Hindernisse zu überwinden. Die Maschine bleibt einfach solange stehen, bis eine Umprogrammierung oder ein neuer Befehl sie wieder in Gang setzt. Du dagegen weißt, dass du auf deinem Weg Hindernisse und Schwierigkeiten zu überwinden hast. Du kannst dich darauf vorbereiten und sie mit deinen Soft Skills hinter dir lassen. Geeignete Soft Skills für Zielorientierung sind u.a.

  • Selbstreflektion: Tust du wirklich alles, um in Richtung auf dein Ziel voranzukommen? Zur sinnvollen Selbstkritik gehören wieder Aufmerksamkeit und Selbstbeobachtung. Bewusstes Handeln kann nur aus einem gesteigerten Maß an Wachsamkeit entstehen. Das kannst du trainieren. Dein Coach zeigt dir, wie.
  • Selbsteinschätzung: Auf dem Weg zu deinem großen Ziel wirst du dir kleinere Zwischenziele stecken. Die müssen so gewählt sein, dass du sie problemlos mit deinen jeweils zur Verfügung stehenden Ressourcen und Fähigkeiten erreichen kannst. Das musst du selbst einschätzen. Dein Coach kann dir allerdings dabei helfen.
  • Eigenantrieb: Da du mit deinem großen Ziel wahrscheinlich nicht hausieren gehst, wird dich niemand bei seiner Verfolgung aktiv und wissentlich unterstützen. Insofern musst du dir unbedingt ein Ziel stecken, für das du so sehr brennst, dass dein Eigenantrieb dich über alle Hürden hinweg trägt. 
  • Selbstdisziplin: Die Maschine hat dir vor allem eines voraus: Sie ermüdet nie. Sie kann die ihr gesetzten Aufgaben 24/7 abarbeiten. Um da auch nur halbwegs mithalten zu können, bedarf es eiserner Disziplin. Diese zu etablieren und durchzuhalten, ist sicherlich ein besonders schwieriger Punkt. Auch hierbei lässt dein Coach dich nicht im Stich.
Zielsetzung mit Zwischenzielen

Zwischenziele 

Damit du dein großes Ziel erreichen kannst, musst du erst einmal realistische Zwischenziele erreichen. Dafür hat sich eine Methode bewährt, die auf Englisch als Specific Measurable Achievable Reasonable Time Bound - abgekürzt SMART - bezeichnet wird. Danach sollen Ziele so formuliert werden, dass sie 

  • nachvollziehbar sind. Deine Zwischenziele sollten sich daran messen lassen, dass auch ein Außenstehender sie für erreichbar halten würde. Je quantitativer deine Ziele sich messen lassen, umso besser, 
  • anziehend sind. Es kann ja sein, dass du zur Erreichung deines Zwischenziels die Hilfe von Kollegen oder Mitarbeitern benötigst. Dann solltest du unbedingt darauf achten, dein Zwischenziel für sie so attraktiv wie möglich zu definieren,
  • erreichbar sind. Es macht wenig Sinn, wenn du dir Zwischenziele steckst, die absehbar gar nicht oder nur sehr schwer zu erreichen sind. Schon gar nicht, wenn du Andere mitnehmen möchtest,
  • einen Zeitrahmen haben. Das ist besonders wichtig, weil nur so dein Zwischenziel zu einem deutlichen Meilenstein auf deinem langen Weg werden kann. Der Zeitrahmen ist eine gute Kontrolle, ob deine Methode richtig ist und ob sich deine Vorgehensweise bewährt.

Über das Abstecken von Zwischenzielen und einen bestimmten Zeitrahmen wirst du immer sicherer, dass du dein großes Ziel erreichen wirst. Es wird mit jedem gemeisterten Zwischenziel deutlicher vor dir liegen und immer näher rücken. 

Fazit

Zielorientierung ist für deinen Lebensplan unerlässlich. Allerdings leben nur ca. 5% aller Menschen wirklich zielorientiert. Der Großteil lebt eher in den Tag hinein und lässt sich Ziele z.B. vom Chef vorgeben.

Ohne Zielorientierung kommst du über ein bestimmtes Maß an Erfolg nicht hinaus. Du kannst deine Karriere nicht vom Zufall oder von den Launen deiner Vorgesetzten abhängig machen. Wie du es zielorientiert selbst in die Hand nimmst, zeigt dir dein Coach. Er erörtert mit dir die psychologischen, neurobiologischen und soziologischen Hintergründe, wie sie in diesem Text nur angedeutet werden konnten. Er trainiert mit dir Methoden für ein bewussteres Leben. Er hilft dir, eventuelle Schwächen auszumerzen und Stärken optimal zu entwickeln. Mit seiner Hilfe wirst du dein großes Ziel formulieren, in Angriff nehmen und über Zwischenziele zum Erfolg kommen.

Über den Autor

Sven ist Gründer und Spiritus Rector der Karrierehelden. Er coacht leidenschaftlich gerne, schreibt und liest. Seine Lieblingsthemen sind Genetik, Soziologie, Künstliche Intelligenz, Psychologie, Neurobiologie und Entrepreneurship.